Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin

In ihrer Neujahrsansprache hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren „Dialog über Deutschlands Zukunft“ bekanntgegeben. Einer der 18 ehrenamtlich arbeitenden Kern-Experten dieses Dialogs ist Dr. Stefan Bergheim, der Direktor des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt. Er leitet die Arbeitsgruppe „Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt“. Hier geht es darum, wie ein gesamtgesellschaftliches Verständnis von Wohlstand und Lebensqualität erreicht werden kann, wie Lebensqualität gemessen werden kann und mit welchen Institutionen diese komplexen Querschnittsthemen angegangen werden können. 

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Publikationsreihe „Schöne Aussichten"

Können Visionen Kräfte mobilisieren? Wie sieht eine wünschenswerte Zukunft aus? Wie können wir messen, ob wir dieser Zukunft näher kommen? Diesen Fragen geht unser Projekt „Schöne Aussichten“ nach, das im Vorwort erläutert wird. Die ersten Folgen sind:
- Folge 1: Der Große Übergang (Juliane Pohl)
- Folge 2: Die Global Reporting Initiative (Veronica Barth)
- Folge 3: Tasmanien Gemeinsam (Stefan Bergheim)
- Folge 4: Das Indikatorenprojekt Jacksonville (Matthias Verbeck)
- Folge 5: Die Vision 2050 des WBCSD (Kirsten Brühl)
- Folge 6: Die Traumgesellschaft (Juliane Pohl)
- Folge 7: Santa Cruz - Projekt zur Gemeinschaftsbewertung (Ines Seidel)
Weitere Folgen werden sich unter anderem mit der Gemeinwohlökonomie, Irland 2016, der Revolution der Demokratie und mit der Achtsamkeit beschäftigen.

Fortschrittsindex 2011 – Lebensqualität neu vermessen

Der Fortschrittsindex des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt ist weltweit nach wie vor die einzige Messgröße, die ökonomische, soziale und ökologische Aspekte des Fortschritts zusammenfasst und für 22 OECD-Länder für den Zeitraum 1970 bis 2009 vorliegt. Norwegen, Schweden und die Schweiz waren 2009 die fortschrittlichsten Länder. Deutschland folgt auf Platz 5. In der Studie werden auch andere Fortschrittsmaße diskutiert und nationale sowie lokale Fortschrittsprojekte von „State of the USA“ bis zu den „Vancouver Vital Signs“ vorgestellt. Damit wollen wir der deutschen Diskussion über Fortschrittsmaße, gesellschaftliche Prioritäten und wünschenswerte Zukünfte neue Impulse geben.

Lesen Sie die komplette Studie „Fortschrittsindex 2011“, die Pressemitteilung, oder analysieren Sie die Daten mit interaktiven Landkarten. Gedruckte Exemplare der Studie senden wir auf Anfrage zu. Eine kurze englische Zusammenfassung ist ebenfalls verfügbar.

Die ersten Fortschrittsfabriken

Unsere Fortschrittsfabrik in Frankfurt am 28. November 2011 zum Thema „Lebensqualität in Deutschland fördern" brachte den 40 Gästen viele neue Anregungen und Verbindungen. Ein Vortrag zum Fortschrittsindex leitete über zu innovativen Dialogformaten, mit denen gemeinsam neue Perspektiven erarbeitet wurden.  Die erste Fortschrittsfabrik über Lebensqualität auf kommunaler Ebene fand am 13. Oktober in München statt und ließ die Gäste mit einem Strahlen im Gesicht nach Hause gehen. Im Jahr 2012 sind weitere Fortschrittsfabriken in anderen Städten geplant

Fortschritt fördern – Mitglied werden

Werden Sie Teil unseres Fortschrittsnetzwerks und unterstützen Sie die gemeinnützige Arbeit des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt durch Ihre Mitgliedschaft. Den gedruckten Mitgliedsantrag und mehr Informationen finden Sie in unserer Vereinsbroschüre. Noch mehr über uns steht in der Vereinssatzung und im Tätigkeitsbericht für 2010. Wenn Sie überlegen uns in anderer Weise zu unterstützen, so senden wir Ihnen gerne mehr Informationen über unsere Arbeit und unsere Projekte. mehr