Personen

Matthias Michal

PD Dr. med. Matthias Michal (Jahrgang 1967) ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Oberarzt und Stellvertreter des Direktors der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz. Er ist Beisitzer im Vorstand des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM). Seine Forschungsschwerpunkte sind das Krankheitsbild Depersonalisation, Neurowissenschaften, Versorgungsforschung, Psychokardiologie (Epidemiologie, Prävention und Therapie) und Psychotherapieforschung.

Jan Hofmann

Dr. Jan Hofmann (Jahrgang 1969) ist promovierter Physiker und Diplom-Designer. Nach Tätigkeiten im Foresight für Daimler und im Bereich Macro Trends für Deutsche Bank Research arbeitet er seit Oktober 2008 für die Group Strategy and Policy der Deutschen Telekom. Schwerpunkte seiner Veröffentlichungen waren die Themen Innovation, intellektuelles Kapital und Deutschland 2020.

Sabine Bode

Sabine Bode (Jahrgang 1947) ist freiberufliche Journalistin und Autorin. Ihre Bücher beschäftigen sich mit den über Jahrzehnte verdrängten Erfahrungen der Kriegskinder in Deutschland und deren Auswirkungen auch auf die "Kriegsenkel", sprich auf die nachfolgende Generation. In „Die deutsche Krankheit – German Angst“ befasst sie sich mit den Spätfolgen dieser nicht wahrgenommenen frühen Prägungen durch Krieg und NS-Zeit in gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen.

Peer Zumbansen

Professor Dr. Peer Zumbansen (Jahrgang 1966), LL.M. (Harvard) studierte Jura und Philosophie und hat seit 2004 einen Canada Research Chair an der Osgoode Hall Law School, York University, in Toronto. Er ist Gründer/Herausgeber des German Law Journal (mit Russell Miller) und der Comparative Research in Law & Political Economy Research Papers. Seine Publikationen befassen sich mit Innovation und Pfadabhängigkeit in den Bereichen Unternehmensrecht und Staatsrecht. Er ist Initiator des interdisziplinären Netzwerkes Comparative Research in Law and Political Economy und des Collaborative Urban Research Laboratory.

Stefan Bergheim

Dr. Stefan Bergheim ist Direktor der 2009 gegründeten gemeinnützigen Denkfabrik „Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt“ in Frankfurt am Main. Dort erarbeitet er mit einem großen Netzwerk engagierter Menschen neue Wege und Methoden, wie die Lebensqualität in Deutschland verbessert werden kann. Als Volkswirt hat er von 1995 bis 2008 das Land von Frankfurt aus für führende Banken analysiert. Von der Konjunkturanalyse führte sein Weg über Langfristthemen wie Demografie, Bildung und Wachstum hin zu Lebenszufriedenheit und gesellschaftlichem Fortschritt. (Ausführlicher Lebenslauf)

Heiko Roehl

Prof. Dr. Heiko Roehl (Jahrgang 1967) hat Psychologie, Betriebswirtschaft und Soziologie studiert, war in der Zukunftsforschung von DaimlerChrysler tätig und hat im Auftrag der Bundesregierung die Nelson Mandela Foundation in Johannesburg aufgebaut. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Organisationsentwicklung und Autor zahlreicher Publikationen im Themenkreis zukunftsorientierten Veränderungsmanagments, zuletzt: "Mapping Dialogue: Essential Tools for Social Change". Heute leitet er die Unternehmensorganisation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

Matthias Böttger

Matthias Böttger (Jahrgang 1974) ist Architekt und leitet das Deutsche Architektur Zentrum in Berlin. Er ist Mitgründer von „Raumtaktik“, wo er räumliche Aufklärung und Intervention betreibt. Böttger und Friedrich von Borries waren Generalkommissare des Deutschen Pavillons auf der XI. Internationalen Architekturbiennale in Venedig 2008 mit dem Beitrag "Updating Germany - Projekte für eine bessere Zukunft". Matthias Böttger war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Stiftung Bauhaus Dessau und an der Universität Stuttgart. Seit 2007 unterrichtet er an der ETH Zürich.

Veronica Barth

Veronica Barth ist Diplom-Volkswirtin und ehrenamtliche Mitarbeiterin im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt. Sie befasst sich derzeit mit den Zielen und möglichen Grundlagen einer zukünftigen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in Deutschland. Bevor Frau Barth an das Fortschrittszentrum kam, hat sie nach Abschluss Ihres Studiums zunächst ein Volontariat bei der Prognos AG in Basel (Bereich „Gesundheit, Soziales und Familie“) sowie ein Praktikum bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh (Projekt „Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft“) absolviert.

Juliane Pohl

Juliane Pohl ist Diplom-Volkswirtin und seit Beginn des Jahres 2011 im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt tätig. Sie befasst sich mit positiven Zukünften für Deutschland, um den pessimistischen Abstiegsgeschichten in der öffentlichen Debatte positive und konstruktive Zukunftsaussichten entgegenzusetzen. Nachdem Frau Pohl ihr Studium mit den Schwerpunkten Sozialpolitik und Ordnungs- und Wettbewerbsökonomie an der Universität Freiburg abgeschlossen hatte, lebte sie für fast drei Jahre in Edinburgh. Dort arbeitete sie in der Administration einer unabhängigen Juristenvereinigung.

Friedericke Hardering

Friedericke Hardering ist ehrenamtliche Mitarbeiterin im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt und befasst sich vor allem mit dem Thema Arbeitszufriedenheit. Frau Hardering hat Politische Wissenschaft, Geschichte und deutsche Philologie an der RWTH Aachen studiert und zum Thema "Biographische Unsicherheiten in Zeiten der Prekarisierung und Subjektivierung der Arbeit" promoviert. Ihr Buch "Unsicherheiten in Arbeit und Biographie: Zur Ökonomisierung der Lebensführung" ist im September 2011 erschienen. Forschungsschwerpunkte von Frau Hardering sind: Wandel der Arbeitsgesellschaft, Arbeitssoziologie, kritische Gesellschaftstheorie, moderne Biographieformate, Unsicherheit und Erzählung.

Michaela Hölz

Michaela Johanna Hölz war Gastforscherin und ehrenamtliche Mitarbeiterin im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt und hat am Projekt zur Zukunftsfähigkeit der sozialen Marktwirtschaft mitgearbeitet. Sie hat an der Universität Heidelberg Politikwissenschaft, Religionswissenschaft und öffentliches Recht studiert. Ihre Schwerpunkte sind gesellschaftlicher Wandel, dessen Gestaltung und Antizipation von Zukünftigem verbunden mit einer starken Affinität zur und intensive Beschäftigung mit der Systemtheorie Luhmanns. Sie promoviert derzeit bei Prof Dr. Dr. h.c. von Beyme über das gesellschaftlich kommunizierte Zielbild einer nachhaltigen Entwicklung und dessen Umsetzungschancen sowie -hürden in einer (post-)modernen, funktional differenzierten Gesellschaft.

Roland Beck

Dr. Roland Beck ist Mitglied im Verein „Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt“ und trägt unentgeltlich mit gelegentlichen Beiträgen zu den Themen Fortschritt, Wachstum und rechtliche Gestaltung zum Profil des Zentrums bei. Herr Beck ist seit 2005 bei der Europäischen Zentralbank als Principal Economist für internationale Fragen zuständig und äußert für das Zentrum ausschließlich seine persönliche Meinung. Zuvor war er im Bereich Schwellenländer für Deutsche Bank Research und am Frankfurter Institut für Kapitalmarktforschung als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Herr Beck ist Diplom-Volkswirt und studierte an den Universitäten Freiburg, Maryland/USA und Bonn. Er promovierte 2003 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Andreas Schmid

Andreas Schmid arbeitete Anfang 2010 als Praktikant im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt und forschte zu den Themen „Fortschrittsindex“ und „Qualität des Staates“. Er hat an der Universität Konstanz mit den Schwerpunkten „Wirtschaft und Staat“ und „Internationales Finanzmarktmanagement“ studiert. Während des Studiums engagierte er sich mehrere Jahre im Börsenforum Konstanz e.V. als Finanzvorstand und absolvierte 2006 bei der Deutschen Bank in Stuttgart ein Praktikum im Geschäftskundenbereich. 

Alisa Castello

Alisa Castello war Anfang 2010 Praktikantin im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt und forschte zum Thema Arbeitszufriedenheit in Deutschland. Ursprünglich aus Niedersachsen stammend, studiert sie momentan Internationale BWL an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. 2008 hat Frau Castello ihr Abitur am Gymnasium Julianum in Helmstedt gemacht. Danach absolvierte sie ein Praktikum im Deutschen Bundestag. Während ihrer Schulzeit hat sie für ein halbes Jahr einen Austausch nach Nerac in Frankreich gemacht.

Christian Welzel

Professor Dr. Christian Welzel (Jahrgang 1964) ist Politikwissenschaftler und Professor für Politische Kulturforschung an der Universität Lüneburg. Er ist Autor einer Vielzahl von Publikationen zur Humanentwicklung, so z. B. des Buches “Modernization, Cultural Change and Democracy:The Human Development Sequence” (mit Ronald Inglehart). Zudem ist er Vize-Präsident der World Values Survey Association.

Frank Trümper

Frank Trümper (Jahrgang 1962) studierte Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaft und ist  Geschäftsführer der Baden-Badener Unternehmergespräche. Zuvor hatte er Führungspositionen sowohl im Profit- wie im Not-for-Profit-Bereich inne, u.a. bei Verlagen und als Leiter des Bereichs Corporate Social Responsibility der Deutschen Bank.