Fortschrittsmessung

Der 2010 erstmals veröffentlichte Fortschrittsindex war eines der ersten Produkte des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt. Er ist nach wie vor der einzige breit gefasste Index für Lebensqualität, der ökonomische, soziale und ökologische Aspekte des Fortschritts zusammenfasst und für 22 Länder über den Zeitraum 1970 bis 2012 vorliegt. Der Index besteht aus vier Komponenten: Einkommen, Gesundheit, Bildung und Umwelt.

In der 3. Ausgabe des Fortschrittsindex aus dem Jahr 2013 lag Deutschland auf dem vierten Platz hinter Norwegen, Neuseeland und Australien. In der Studie wird  auch beleuchtet, wie stark sich die deutsche Diskussion rund um Lebensqualität verändert hat. Wichtig ist, dass die Lebensqualitätsmessung sowohl bei den Bürgern als auch bei den Entscheidern sinnvoll verankert wird.

Ende 2011 hatten wir die ausführliche Studie „Fortschrittsindex 2011“ veröffentlicht, in der sich alle Details zur Berechnung finden. Dazu gab es auch eine Pressemitteilung, interaktive Landkarten und eine kurze englische Fassung. Die erste Ausgabe des Index wurde im November 2010 als Studie veröffentlicht. Dazu gab es eine Pressemitteilung und eine englischen Fassung. Die Presseresonanz war groß.

Im Lebensqualitätsprozess "Schöne Aussichten - Forum für Frankfurt" haben wir 2015 einen Satz von 50 Indikatoren aus 10 Themenfeldern entwickelt, mit dem gemessen werden kann, was für die Menschen in Frankfurt zählt. Diese Indikatoren wurden in einem größeren Prozess mit intensiven Dialogen entwickelt, aus denen zunächst Visionen für Frankfurt im Jahr 2030 abgeleitet wurden.

Auch in "Die glückliche Variante des Kapitalismus 2.0" steht die Messung von Lebensqualität im Mittelpunkt. Die dort verwendeten Indikatoren wurden nicht im Dialog entwickelt, sondern aus einer statistischen Clusteranalyse abgeleitet. Diese Vielfalt von Zugängen ermöglicht neue Erkenntnisse über Lebensqualität.